Die kroatische Adriaküste gehört zu den beliebtesten Revieren für Sportbootfahrer in Europa. Nach mehreren schweren Unfällen mit Booten und Jetskis haben die Behörden jedoch die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft. Ziel ist es, die Zahl der Unfälle zu reduzieren und die Sicherheit für Wassersportler, Badegäste und Bootsfahrer zu erhöhen.
Mehr Kontrollen auf See
In der Hauptsaison sind die Hafenbehörden, die Wasserschutzpolizei und die Küstenwache verstärkt unterwegs. Kontrolliert werden unter anderem:
- Bootsführerscheine und Schiffspapiere
- Rettungswesten und Sicherheitsausrüstung
- Alkohol am Steuer
- Geschwindigkeitsbegrenzungen
- Sicherheitsabstände zu Schwimmern und Stränden
Besonders in beliebten Urlaubsregionen wie der Kvarner Bucht, rund um Rab, Krk oder Cres, müssen Bootsfahrer häufiger mit Kontrollen rechnen.
Neue Sicherheitsvorschriften
Kroatien hat zudem einige Regeln verschärft. Je nach Bootstyp und Geschwindigkeit kann das Tragen von Rettungswesten verpflichtend sein. Auch für Jetski-Fahrer gelten strengere Sicherheitsvorschriften. Verstöße können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.
Verantwortung auf dem Wasser
Die Behörden betonen, dass viele Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit, mangelnde Aufmerksamkeit oder fehlende Sicherheitsausrüstung verursacht werden. Deshalb wird verstärkt auf Prävention, Aufklärung und Kontrollen gesetzt.
Fazit
Wer mit dem Boot in Kroatien unterwegs ist, sollte seine Ausrüstung überprüfen, die geltenden Vorschriften kennen und defensiv fahren. Die verschärften Maßnahmen dienen nicht dazu, Bootsfahrer zu schikanieren, sondern sollen dazu beitragen, dass die Adriaküste für alle sicher bleibt.
Tipp: Vor jeder Ausfahrt Wetterbericht prüfen, Rettungsmittel kontrollieren und ausreichend Abstand zu Badezonen und anderen Verkehrsteilnehmern halten. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern vermeidet auch unnötige Bußgelder.





